06.06.2021

Großbrand im Bauhof Dinkelsbühl

Im Bauhof Dinkelsbühl standen zwei Lagerhallen in Flammen. Die schwarze Rauchsäule war schon aus der Ferne zu erkennen. Über die Leitstelle Ansbach wurde KATWARN ausgelöst um die Bevölkerung zu warnen, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Um 11:17 Uhr wurde der THW-Fachberater zum Großbrand in dem städtischen Bauhof Dinkelsbühl alarmiert. Nach Rücksprache mit der Einsatzleitung Feuerwehr und Polizei wurde der Technische Zug des Ortsverbands nachalarmiert. 

Das Dinkelsbühler THW wurde mit der Verkehrsabsicherung und Verkehrslenkung im Bereich um die Schadensstelle beauftragt.

Da das vermutlich kontaminierte Löschwasser vom Gelände in die angrenzenden Wörnitzwiesen lief, wurde mit einer Sandsackbarriere das Wasser auf dem Gelände zurückgehalten und mittels Schmutzwasserpumpen in die örtliche Kanalisation gepumpt.

Während dem Einsatz zog ein Gewitterregen über die Einsatzstelle, dadurch hatte das Klärwerk die Befürchtung, dass die auflaufenden Wassermengen das Klärwerk überfordern würden. Da außerdem die Vermutung im Raum stand, dass das zurückgehaltene Wasser mit Diesel, Benzin, Öl verunreinigt war, wurde zwischen Einsatzleitung, THW-Fachberater und Klärwerksmeister abgesprochen, dass die Anforderung der Fachgruppe Ölschaden aus Kelheim angedacht werden sollte. Nach telefonischer Rücksprache mit dem Technischen Berater Öl wurde dann durch die Einsatzleitung beschlossen, dass die Fachgruppe Ölschaden über das THW angefordert wird. Nach Ankunft des Technischen Berater Öl und durchgeführter Schnelltests wurde die Menge als zu gering eingestuft um die Separationsanlage zu betreiben. Der Einsatz der Fachgruppe Ölschaden wurde abgebrochen.


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