THW Dinkelsbühl feiert Abschluss eines erfolgreichen Jahres

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Mit einem gemeinsamen Essen blickte der Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) Dinkelsbühl am 12. Dezember auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück.

Nach der Begrüßung der Helferinnnen und Helfer sowie der Ehrengäste durch Ortsbeauftragten Stefan Hoch ließ dieser in seiner Ansprache die Einsätze und Leistungen des vergangenen Jahres Revue passieren. Dabei wurde deutlich: Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte waren intensiv gefordert.

Großeinsätze prägten das Jahr

Nachdem die Einsatzkräfte bereits an den Weihnachtstagen 2024 zu einem Geflügelpesteinsatz im Bereich der Gemeinde Lehrberg ausrücken mussten, bildete erneut Anfang 2025 der Einsatz beim Ausbruch der Geflügelpest in einem Ortsteil von Feuchtwangen einen Einsatzschwerpunkt. 21 Helferinnen und Helfer leisteten über vier Tage hinweg insgesamt 616 Einsatzstunden. Im Mai waren über zehn Kräfte beim Waldbrand im Tennenloher Forst mit 207 Einsatzstunden im Einsatz. In Schichtbetrieb organisierten sie die Tanklogistik für Stromerzeuger und Pumpen und führten CO-Messungen durch.

Erstmals übernahm der Ortsverband in diesem Jahr die Absicherung der Umzüge bei den Heimattagen der Siebenbürger Sachsen, der Kinderzeche sowie bei „Dinkelsbühl Leuchtet". Fast 30 Helferinnen und Helfer waren hierbei im Einsatz.

Übung für den Ernstfall

Ein Höhepunkt war die Regionalstellenübung „Blaues Chamäleon" im September mit Schwerpunkt auf den zivilen Bevölkerungsschutz. Zehn Ortsverbände des Regionalbereichs Nürnberg trainierten gemeinsam ein aktuelles Bedrohungsszenario: Krieg an der NATO-Ostgrenze mit Luftangriffen auf deutsches Gebiet. Die Übung umfasste die Rettung Verletzter – teilweise mittels Schlauchboot – die Wiederherstellung ziviler Infrastruktur sowie Reparaturen an Deichen.

Nachwuchs zeigt sein Können

Florian Sindel, stellvertretender Ortsjugendleiter, berichtete über die Aktivitäten der THW-Jugend. Bei einer Großübung in Wittelshofen bewies der Nachwuchs sein Können: Die Jugendlichen sicherten die Einsatzstelle ab und leuchteten die Bereiche für die beteiligten Wehren und Jugendfeuerwehren aus.

Lob und Anerkennung

Der 2. Bürgermeister Georg Piott und Samuel Schmiedeke von der Regionalstelle Nürnberg würdigten in ihren Grußworten die Arbeit des Ortsverbandes und hoben die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Dinkelsbühl beziehungsweise der Regionalstelle hervor.

Ludwig Ochs, 1. Vorsitzender der THW-Helfervereinigung Dinkelsbühl e.V., informierte über die Anschaffung wichtiger Ausrüstungsgegenstände und das erfreuliche Spendenaufkommen.

Den Abschluss bildete eine Ehrung: Simon Müller wurde für 10 Jahre THW ausgezeichnet.

Der Ortsverband Dinkelsbühl blickt zuversichtlich ins neue Jahr und ist gut aufgestellt, um weiterhin einen wertvollen ehrenamtlichen Beitrag zum Bevölkerungsschutz in Stadt und Landkreis zu leisten.

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