13.06.2022

Dinkelsbühler THW unterstützt G7 Gipfel in Elmau

Eine Veranstaltung von weltweitem Interesse und weltweiter Bedeutung wie der G7-Gipfel auf Schloss Elmau vom 26. bis 28. Juni 2022 bindet eine Vielzahl von Einsatzkräften, um sie für Gäste und Bürger gleichermaßen sicher durchführen zu können. Daher griffen die Sicherheitsbehörden auch auf die Ressourcen des Technischen Hilfswerks (THW) zurück.

Der Einsatz für das THW erstreckte sich aufgrund der Auf- und Abbauarbeiten über mehrere Wochen vor und nach dem G7-Gipfel und hatte neben dem Bereich Verpflegung die Schwerpunkte in der Stromerzeugung und Beleuchtung, der Logistik sowie in der Führung und Kommunikation.

Stromerzeugung und Beleuchtung

Das THW nahm 80 mobile Hochleistungsaggregate und Netzersatzanlagen zwischen acht und 240 kVA zur Sicherung der Infrastruktur in Betrieb. 200 Flächenleuchten wurden zielgerichtet auf Plätzen aufgestellt und weitere 700 Leuchten inklusive 20 Kilometer Stromleitung für Wegbeleuchtung installiert. Die Arbeit leisteten insbesondere Elektrofachkräfte aus den verschiedenen Fachgruppen des THW.

Logistik: Verbrauchsgüterversorgung

Die bereitgestellten mobilen Stromerzeuger wurden durch die Tanktrupps des THW regelmäßig nachgefüllt, um Licht, Zeltheizungen, Großküchengeräte oder auch Kühlanhänger autark zu betreiben. Mit den mobilen Tankstellen, die auf Lkws und Unimogs verlastet waren, garantierten die THW-Einsatzkräfte auch an den entlegenen Stellen den benötigten Nachschub an Verbrauchsgütern für den permanenten Betrieb. Für diesen Aufgabenbereich hält das THW eigene Fachzüge Logistik mit der Fachgruppe Materialwirtschaft, aber auch der Fachgruppe Verpflegung bereit.

Führung und Kommunikation

An Spitzentagen waren bis zu 500 ehrenamtliche THW-Helferinnen und THW-Helfer rund um Garmisch-Partenkirchen im Einsatz. Damit die Organisation einwandfrei funktionierte, unterteilte das THW das Einsatzgebiet in Einsatzabschnitte und koordinierte dort die THW-Kräfte in sogenannten Einsatzabschnittsleitungen. Die THW-Fachzüge „Führung und Kommunikation“ und die THW-Zugtrupps leiteten diese Abschnitte. Im Konkreten bedeutete das die Steuerung der Auf- und Abbauarbeiten sowie die Betreuung der zahlreichen Einsatzstellen während des G7-Gipfels. Zugleich fungierten die Abschnittsleitungen vor Ort als Ansprechpartner für die anderen Einsatzorganisationen. 

Das THW zeigte erneut, dass es seine Kompetenzen jederzeit bei Großereignissen professionell einbringen kann und dankt den Arbeitgebern der THW-Ehrenamtlichen für die Freistellung für diesen Einsatz. Das Technische Hilfswerk trug einen essenziellen Teil zur sicheren Durchführung des G7-Gipfels bei. Alle 111 bayerischen Ortsverbänden waren vielfältig über Monate eingebunden.

Die Einsatzkräfte des THW-Landesverbandes Bayern haben in den vergangenen Jahren eine Vielzahl großer Einsatzlagen oft gleichzeitig erfolgreich bewältigt. Hervorzuheben ist neben dem Einsatz in der Corona-Pandemie und nach den Starkregenereignissen im Juli 2021 auch das Engagement bei der Versorgung von ukrainischen Kriegsflüchtlingen.


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